Julia Sureshwari Matschung
Thomas Kagermann
Thomas Kagermann
Bernd Curanz
Bernd Curanz
KLEITO
KLEITO & N.O.A.H.
Martin JôGyô Schüler
Martin JôGyô Schüler
Logi Firewalking
Andrea Schüler
Andrea Schüler

Julia Sureshwari Matschung

Yogalehrerin (BYV), Ashtanga Vinyasa Yogalehrerin (AYA), Meditationskursleiterin (BYV), Ausgebildete Yoga Nidra Lehrerin (Satyananda Yoga Nidra®), Kalifornische Massage, Stillness Touch (Biodynamische Craniosacrale Berührung).

Vor 22 Jahren war ich in meiner ersten Yogastunde. Die Wirkung die es auf mich hatte war wunderbar und hat mein Körpergefühl aber auch mein gesamtes Lebensgefühl gewandelt. Aus Dankbarkeit für die positiv transformierende Wirkung des Yoga entstand in mir der Wunsch meine Erfahrungen weiterzugeben. Ab 2006 habe ich mich in verschiedenen Traditionen zur Yogalehrerin ausbilden lassen und seit dem stetig weiter gebildet. Für mich ist das Unterrichten ein Geschenk. Das Geschenk zu teilen, was mich selbst tief berührt.


Bernd Curanz

Bernd Curanz

Journalist, StartUp-Gründer, Unternehmensberater und Projektmanager, Vater zweier grosser Kinder. Aufgewachsen in der „klassischen“ Welt. Vor inzwischen 13 Jahren auf die Suche begeben, meine „innere“ Welt zu entdecken. Auseinandersetzung mit Kindheitstraumata und verschiedenen Therapieformen. Dabei meinen Weg gefunden, in Bewegung und zu meiner Mitte zu kommen. Mit vielen Auf und Abs, gefühlt einigen Schleifen, im Rückblick jede Station wie auf einer geraden Perlenschnur. Mit Herzblut und Leidenschaft dabei, wenn es darum geht, ins tiefe Fühlen und die eigene Energie / Kraft zu kommen.

Wesentliche Erfahrungen waren dabei die rund 40 Feuerläufe, an denen ich seit 2006 teilgenommen oder assistiert habe. Fasziniert davon, wie das Feuer einem jedes Mal gibt, was man gerade braucht. 2018 bin ich dann dem Ruf gefolgt und habe eine Ausbildung zum Firewalk Trainer absolviert.

Neben der Transformationskraft des Feuers liebe ich schamanische Rituale, indianische Lehren und die emotionale Energie der Musik, insbesondere beim Trancedance.

Für mich ist es ein großartiges Geschenk und ich bin zutiefst dankbar, das Wissen meiner Lehrer und meine eigenen Erfahrungen teilen und Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.

Howgh!
Bernd Curanz


Martin JôGyô Schüler

Martin JôGyô Schüler

Als Enkel und Sohn evangelischer Theologen stellten sich mir früh existenzielle Fragen.
Was glaube ich, was nicht? Welchen Sinn hat mein Dasein?
Was für ein Mensch möchte ich werden? Welchen Lebensweg soll ich einschlagen?
Die Antworten darauf fand ich im Glauben meiner Familie nicht.
So trat ich 1983 aus der Kirche aus und machte mich auf meine persönliche spirituelle Suche. Tief berührt von der Lektüre Hermann Hesses „Siddhartha“, begann ich mich für den Buddhismus zu interessieren, genauer gesagt für den meditativen Zweig des Zen.
Offen gesagt hat mein Verstand damals nichts von dem verstanden, was ich in der Zenliteratur las. Vielmehr begann eine Saite in mir zu schwingen, ein Duft in meine Nase zu steigen, irgendetwas jenseits meines intellektuellen Verstehens, das mich bis heute fasziniert, nährt und trägt.
Seitdem praktiziere ich Zen, im Laufe der Jahre mit wachsender Intensität.
In den frühen 2000ern schloss ich mich einer Gruppe an, die in der Tradition der japanischen Sôtôschule in der Linie Kodo Sawaki, Taisen Deshimaru praktiziert.
2005 erhielt ich die Laienordination durch meinen Lehrer Zenmeister Roland Yuno Rech.
War die Zenpraxis für mich zunächst etwas, was sich auf „offizielle“ Übungszeiten beschränkte, begann ich allmählich die Praxis auch auf meinen Alltag auszudehnen.
Mit friedlichem Herzen und geklärtem Geist im gegenwärtigen Augenblick präsent zu sein, verleiht jeglicher Handlung Qualität und Bedeutung.
Meiner Überzeugung nach bin ich so im besten Sinne aktiv lebendig.
Große Erfüllung finde ich darin, mich in dieser wachen Geisteshaltung mit der Natur in Einklang zu bringen. In Muße durch Wald und Wiesen streifend, hier und dort verweilend, fällt es mir leicht, alle Konzepte loszulassen, zu vergessen und als ein Teil der Natur einfach zu SEIN.
Gerne teile ich meine Freude und Erfahrungen mit interessierten Menschen.


Andrea Schüler

Andrea Schüler

(*1958)

Ich praktiziere seit 1995 Zazen, die Sitzmeditation in der Tradition der japanischen Soto-Zen-Linie.
1997 stellte ich meine Praxis in den engen Kontext der Lehre des Buddha und bat meinen wichtigsten Lehrer, den Zen-Meister Roland Yuno Rech, um die Laien-Ordination.

Viele Jahre übte ich im Zen-Zentrum Solingen e.V. mit dem jetzigen Zen-Meister Heinz-Jürgen Metzger und war dort selbst in der Unterweisung der Zen-Meditation und in der Leitung des Zentrums tätig.
Seit 2008 mache ich mich mit den Achtsamkeitsaspekten der Vipassana-Meditation unter der Anleitung meines Lehrers Christopher Titmuss vertraut.

Weitere wichtige Impulse erhielt ich durch die amerikanische Zen-Nonne Beth Goldring, der Gründerin eines ambulanten AIDS-Hospizprojektes in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh. Zusammen mit ihr machte ich dort während mehrerer Aufenthalte existenzielle Erfahrungen im Kontakt mit den Patienten in den Slums der Stadt.

In der Anleitung der Meditation ist mir besonders wichtig, die enge Verbindung von Körper und Geist in der Praxis erfahrbar zu machen. Dabei bedeutet „Praxis“ für mich, Gewahrsein in jeder Körperhaltung (Sitzen, Gehen, Stehen und Liegen) zu entfalten, den stillen Grund des Geistes zu berühren und friedvolles Vertrauen in das eigene, universelle Selbst zu entwickeln.

Seit dem Wechsel des Lebensumfeldes von der Stadt in das ländliche Umfeld des Westerwaldes zusammen mit meinem Mann Martin, spüre ich zunehmend die heilsame Wirkung der umgebenden Natur. Sie erweitert mein Gefühl von tiefer Verbundenheit mit allem und erzeugt den Wunsch, diese Erfahrung mit anderen zu teilen.

Eine spirituelle Wanderung in den Schoß von Mutter Erde

Kleines Yatra und Chanting mit Andrea und Martin Schüler

Yatra bedeutet, sich auf eine Wanderung zu einem spirituellen Ort zu begeben, in Form einer Gehmeditation durch die Natur.
Chanting ist das rythmische Singen von einfachen, spirituellen Texten oder Mantras.

Zur Einstimmung auf den Weg als Gehmeditation hören wir einen Text über “ Das zärtliche Gehen auf Mutter Erde“.

Auf unserem kleinen Yatra werden wir zunächst zu einer kraftvollen, mit einem Kreuz markierten Schieferformation hoch über dem Tal der Nister hinaufwandern. Hier halten wir Einkehr und Lauschen einem Text, der unserer Liebe und der untrennbaren Verbindung zu Mutter Erde Ausdruck verleiht.

Weiter geht es zu einer mittelalterlichen Schiefergrube, einem der geheimnisvollsten Orte im Westerwald. In einer kapellenartigen Halle mit einer Art Steinaltar suchten wohl schon vor ca. 400 Jahren Zisterziensermönche Zuflucht vor den Wirren des dreißigjährigen Krieges. Hier unten, 20 Meter unter der Erde versammelt, chanten wir gemeinsam das Mantra (die Esszenz) des buddhistischen „Herz-Sutras“, dem „Sutra der Großen Weisheit, die darüber hinausgeht“:

„Gate gate paragate parasamgate bodhi soha“
Hierin wird der Wunsch geäußert, zusammen mit allen Wesen die Befreiung von allen leidschaffenden Täuschungen und somit das Erwachen zu realisieren. Die besondere Akustik dieses Ortes verleiht dem Chanting eine berührende Intensität. Nach einer kleinen Teepause und der Möglichkeit zur Reflektion des Erlebten, machen wir auf den Rückweg zum Lager.

Das Yatra wird geschlossen mit einer gemeinsamen Widmung für das Wohlergehen aller Wesen.

Wegstrecke 5 km, Gesamtdauer ca. 2,5 Stunden.
Aufgrund der räumlichen Situation in der Grube ist die Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt. Damit sich jede(r) Teilnehmer*in möglichst ungestört auf das Yatra und die Gehmeditation einlassen kann, üben wir uns in weitgehendem Schweigen. Um dem Pilgergedanken der Wanderung näherzukommen, bitten wir auch darum (traditionell) einzeln hintereinander oder max. zu zweit nebeneinander zu gehen. Fotos können gemacht werden, soweit es die anderen nicht stört.

Der Untertagebau der Schiefergrube ist gut beleutet und über eine steile Metalltreppe sicher begehbar. Teilnehmer*innen, die nicht hinabsteigen möchten, können oberhalb im Stolleneingang Platz nehmen und dem Chanting folgen.

Die Wanderung erfolgt auf befestigten Waldwegen und naturnahen Pfaden. Auf dem Hinweg geht es vorwiegend bergan, der Rückweg beginnt mit einem Abstieg über einen steilen Treppensteig. Der weitere Verlauf ist leicht. Das Tragen von geeignetem Schuhwerk wird empfohlen!


Thomas Kagermann

Thomas Kagermann

www.kagermann.com


KLEITO
Foto: Peter Rüsing

KLEITO & N.O.A.H.

EIN INTERAKTIVES BEWEGUNGSKONZEPT VON TANZ UND MUSIK

Die Bewegungskünstlerin KLEITO, der Geiger und Multiinstrumentalist THOMAS KAGERMANN und der Schlagwerker, Loop-, Klang-, und Elektroniktüftler MARC METSCHER treffen aufeinander zu einem interaktiven, freien Tanz-Musik-Bewegungskonzept mit dem angenehmen N.O.A.H.-Mix aus Tiefenentspanntheit, Leichtigkeit und beschleunigtem Groove.